The Language of Bach

Bach Invention 14: This visualization made 2010 together with Xavier Gori transforms the piano sound into stylistic objects in order to create a visual language – a better understanding of the modular symphony.

Invention-14

 

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Spraylight

Some month ago i started some research on the topic „invisibility“ for a class at my university. I experimented with laser, fog and light in general. Out of that the Spraylight was born.

The Spraylight is an Spraycan which transports light instead of paint to an special canvas. There is no computer or tracking system involved – everything is analog. Created in the course „Fläche Struktur“ of Angelika Margull 2010 at the university of applied science potsdam.

Als ich mich anfänglich mit dem Semesterthema „Unsichtbarkeit“ auseinander gesetzt habe fiel meine Aufmerksamkeit direkt auf das Themengebiet des Lichtes. An und Abwesenheit von Licht erschafft eine Vielzahl von Möglichkeiten der Unsichtbarkeit. Genauer genommen stellt Licht für mich etwas Elementares in Bezug auf Unsichtbarkeit dar. Denn Licht kann sich zwischen 2 Zuständen bewegen: An und Aus; Da und nicht Da; Sichtbar und Unsichtbar. Gleichzeitig gibt es zwischen diesen beiden Extremen noch unendlich viele Zustände aus denen wiederum genau so viel Zustände der Unsichtbarkeit resultieren können.

Licht ist Unsichtbar. Sichtbar wird Licht erst wenn es auf einen Gegenstand trifft. Die Leere im Weltraum ist Schwarz aber doch ist sie durchflutet von Licht. Der Mond leuchtet, aber ist es drum herum Schwarz obwohl dort auch Licht ist. Natürlich hat Licht auch etwas mit Wahrnehmung zu tuen, denn Licht ist nur ein kleiner Teil der Strahlung die wir visuell wahrnehmen. Temperatur und Schall gehören mit zu dem was wir Strahlung nennen. Genauso wie Licht können wir sie mit unseren Sinnesorganen interpretieren und ihr in einen Zustand der Unsichtbarkeit begegnen.
Bei meiner Recherche zum Thema Licht bin ich auf viele Darstellungstechniken gestoßen, die alle sehr faszinierend waren. Das endgültige Ziel bzw. Ergebnis war mir bis 2 Tage vor Abgabe nicht bewusst. Um so interessanter ist das was aus der nicht sichtbaren Verkettung von Zufällen und Ideen entstanden ist: das Spraylight.

Spraylight ist eine Installation bei der mit einer Sprühdose scheinbar Unsichtbar und ohne Farbe auf einer Fläche gezeichnet wird. Das Gezeichnete verblasst nach wenigen Minuten komplett und verschwindet im Nichts. Wie es funktioniert ist für den einen sichtbar – weil er über das erforderliche Wissen verfügt – für den anderen nicht.
Durch die An und Abwesenheit von Licht entsteht eine Wechselwirkung mit dem Betrachter der zum Akteur wird. Die Faszination der ungewöhnlichen Methode zu Zeichnen regt zum Experimentieren an, aus denen Gefühle, Gedanken und Strömungen sichtbar werden – bis sie sich im Unsichtbaren auflösen.

Bildschirmfoto 2014-08-05 um 14.28.05

Process
Working on this project involved various experiments regarding invisibility. I decided to use tools which directly relate to the topic of light: laser, haze, mirror, projector, pattern, long time exposure photography.

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As a result i found myself working on different side projects.
binary light: using structured light, haze and smoke rings to experience the volumetric property of light
laser cage: forming outlines of non existing objects through laser and mirrors
railing gratify: depending of the viewpoint you will see a message which relates to invisibility

Sketchbook
Each experiment opened up a new topic and possibilities which i tried to get hold of in a quick sketch. In this process i jumped from state to state. The following images show a selection of ideas.

 

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Spiegel

The Bathroom Widget is a project i made because we were asked to use foot mat as an input/output. So i came up with the idea to use the standart bathroom mat in front of the mirror in order to interact with an translucend mirror information system. In order to achive that, i needed to make some research with different materials. What i basicly did in the end was to build up an own balance board using an arduino. The informations shown on the screen come in this example from an RSS-Reader.

 

Die erste Idee zu meinem Projekt kam mir, als ich mir in täglicher Routine im Badezimmer die Zähne putzte. Dabei fiel mir auf, dass durch wenig intensive Tätigkeiten viel “ungenutzte Zeit” im Badezimmer entsteht. Angetrieben vom Drang, “das Leben zu optimieren” (ungeachtet dessen Berechtigung im Badezimmer) und nun auch die Zeit vorm Spiegel zu nutzen, kam mir die Idee eines Informationssystems im Spiegel mit Steuerungselementen auf dem Boden in Form von einer Matte mit Feedback durch Vibrationsmotoren.

Das Anwendungsszenario des zähneputzen- den Benutzers setzt eine Interaktion über die verbleibenden ungenutzten Extremitäten, den Füßen, mit einem Computer voraus. Bei der Suche nach einem Fuß-Eingabegerät wurden mir schnell die begrenzten Möglichkeiten der Füße in diesem Kontext klar. Wir nutzen die Füße mehr oder weniger nur zum Fortbewegen. Der Fuß-Tastsinn ist zwar ausgebildet und auch eine gewisse Geschicklichkeit (Tanzen) ist vorhan- den, jedoch nutzen wir unsere Füße längst nicht intensiv wie die Hände (Sensorik). Auf Grund dieser eingeschränkten Interaktion dachte ich mir, dass vorrangig nur einfach strukturierte An- wendungen möglich sind, die mit einer flachen Navigationsstruktur funktionieren, z.B. E-Mails lesen, TV-Nachrichten lesen, Frensehprogramm wechseln, Musik steuern.
Einen Spiegel als Display zu nutzen hat zwei in- teressante Eigenschaften: Zum einen kann man einen Flatscreen, dank seiner flachen Bauform, hervorragend hinter einem Spiegel verschwin- den lassen. Zum anderen werden durch die halbtransparente Eigenschaft des Spiegels und

ein geschickt gewähltes Kontrastverhältnis der graphischen Oberfläche nur die beleuchteten Teile des Displays dem Nutzer sichtbar – der Rest bleibt Spiegelnd. Der Benutzer sieht sein Bild wie gewohnt im Spiegel und gleichzeitig wie auf einer transparenten Folie die Informationen des Monitors.

 

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Analog Desktop Switch

The Analog Desktop Switch consists of 2 self made switches which can be used to operate binary tasks on the computer – like switching between virtual desktops.
The project consists of 2 light switches, a keyboard microcontroller. It can be operated by hand or by foot.

Bildschirmfoto 2014-04-28 um 17.46.20