phnom penh, lakeside #9

kurzer ausschnitt aus dem gestrigen tag:

  • raus aus dem hotel lakeside #9 um duschgel zu kaufen
  • mir faellt ein, dass ich noch in die naga clinic muss um mir nen termin geben zu lassen (hatte uebelste angina)
  • in der naga clinic angekommen, treffe ich den deutschsprachigen khmer arzt wieder
  • kurz darauf befinde ich mich mit ihm und dem krankenhausfahrer in einem typischen khmer restaurant
  • es gibt froschschenkel, muscheln, rindfleisch und gemuese
  • nach einem kurzen schwaetzchen ueber pong dei ghon (gefluegel embrios im ei) fragt er mich ob ich schon kobra probiert hab
  • wir tauschen die nummern und er verspricht seinen bekannten wegen der kobra zu fragen
  • zurueck zum hotel, wo johannes beserk geht weil ich ja nur kurz raus wollte um duschgel zu kaufen

Zu viel Sonne aufs Hirn?
ich merke wie man hier ziehmlich selbstgefaellig wird. die athmosphaere bestehend aus der belaestigung der 1000 drogen dealern die gleichzeitig tuktuk fahrer sind und dem billigen alles (hotel 1-5 euro am tag, essen 1-2 euro am tag, bier 30 cent ein halber liTter, usw…) schafft eine welt die nicht im geringsten der westlichen aehnelt.

Hotelzimmer sind nicht alle gleich
Gottseidank konnte ich mein Zimmer noch ein Mal wechseln. Das erste Zimmer stank so bestialisch nach toilette, dass man glaubte staendig fekalien zu atmen. Das 2te Zimmer schien am anfang ok zu sein. Aber nach der ersten nacht wechselte ich dieses auch. Der Heroin junky wohnte 2 Zimmerweiter und sein gestoehne (wahrscheinlich kam er runter) liess mich die ganze nacht nicht schlafen. Dazu kam auch noch ein neuer geruch. Diesesmal roch es, als wuerde jemand staendig streichhoelzer anzuenden und dann wieder ausmachen. Am naechsten morgen wurde mir klar, dass das Zimmer mit dem fekalgeruch um einiges besser war. Dieses war auch ruhiger gelegen. Mein neues hingegen lag am eingang des hotels (bungalows auf stelzen) wo die khmer auf ihren rollern und in ihren tuktuks schliefen. Die Story endet mit meinem 3ten Zimmer, perfekt gelegen, ohne gestank und stoehnen.